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Sonntag, 1. Februar 2004: 13:57

Konstruktion mit Berechnung

Die Konstrukteure der WALTER AG, innovativer Hersteller von Zerspanungswerkzeugen, rechnen konstruktionsbegleitend mit ANSYS DesignSpace.

Mit der WALTER-Firmengruppe setzt ein weiterer hochkarätiger Vertreter aus der Metallbearbeitungsbranche auf das Programm ANSYS DesignSpace zur konstruktionsbegleitenden Berechnung. Von der Entscheidung für diese Software verspricht sich das Unternehmen einen Zeitgewinn in der Entwicklung und eine weitere Optimierung seiner Produkte. Aufgrund der guten Übereinstimmung der mit ANSYS DesignSpace ermittelten Ergebnisse mit Testwerten sowie extern durchgeführten Berechnungen rechnen die Verantwortlichen der WALTER AG mit einer kurzfristigen Amortisierung der Investition.

Der „Global Player“ WALTER AG mit Stammsitz im schwäbischen Tübingen zählt mit seinen Dreh-, Bohr- und Fräswerkzeugen weltweit zu den innovativsten Anbietern von Werkzeugen für die Metallbearbeitung.

Ermöglicht haben diese Position nicht zuletzt die große Erfahrung und das Know-how der Mitarbeiter und die moderne Entwicklungsumgebung des Unternehmens mit der Konstruktionsplattform Unigraphics. Auch auf die rechnerische Simulation greift WALTER bei der Entwicklung zurück. Die sorgfältige Validierung der Werkzeuge ist von überragender Bedeutung, denn fehlerhaft ausgelegte Produkte können neben großen materiellen Folgeschäden auch Personenschäden nach sich ziehen. Allerdings wurden Berechnungen bisher nicht selbst durchgeführt, sondern extern an hochspezialisierte Dienstleister vergeben. Ein Umdenken setzte mit dem Aufkommen von Softwareprogrammen ein, die entwicklungsbegleitend und mit vergleichsweise geringem Schulungsaufwand vom Konstrukteur selbst zur Berechnung von Bauteilen eingesetzt werden können. Basierend auf vorhandenen Ergebnissen aus Realversuchen sowie den Ergebniswerten extern durchgeführter Berechnungen wurde ein Benchmark ausgeschrieben.

Da auch die speziell für den Einsatz im Konstruktionsumfeld entwickelte Softwarelösung ANSYS DesignSpace evaluiert werden sollte, wandten sich die Verantwortlichen von WALTER an die CAD-FEM GmbH. Schnell kristallisierte sich ANSYS DesignSpace als die Lösung heraus, die den Anforderungen vom WALTER am besten entsprach: Die Ergebnisse wiesen eine sehr hohe Übereinstimmung mit den vorhandenen – empirisch und vom Berechnungsspezialisten ermittelten - Werten auf. Aber nicht nur das: Auch die intuitive Benutzerführung, die gute Anbindung an die vorhandene CAD-Umgebung mit einer stabilen Datenübergabe und die Möglichkeit, über das Fatigue-Modul unter dieser Oberfläche zusätzlich Aussagen zur Betriebsfestigkeit ermitteln zu können, haben zur Entscheidung für ANSYS DesignSpace geführt. In einer zweitägigen Schulung am Firmensitz der WALTER AG wurde eine 6-köpfige Gruppe an Konstrukteuren in der Handhabung des Programms von CAD-FEM ausgebildet. Dieser Schulungsumfang ist ausreichend, um ANSYS DesignSpace bereits sicher und produktiv einsetzen zu können.

Die Erweiterung der Entwicklungsumgebung um ANSYS DesignSpace versetzt die WALTER AG in die Lage, sowohl Prototypen als auch einige der bisher extern durchgeführten Berechnungen einzusparen. Der unmittelbare wirtschaftliche Nutzen der Investition ist daher sehr gut nachvollziehbar – und kann Einschätzung von WALTER schon in naher Zukunft nachgewiesen werden.