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30.7.2010 : 16:16 : +0200
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Support & Seminare
Die Support- & Seminar-Teams von CADFEM sind eng miteinander verzahnt. Entsprechend werden häufig gestellte Supportfragen in die Agenda der entsprechenden Seminare mit aufgenommen.

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ANSYS 12.0

Neue Features

Neue Features in ANSYS Workbench v12

Simulationstechnologie von heute für die Produkte von morgen:
In der Version 12 unterstützt ANSYS die Anwender mit gezielten Erweiterungen und Neuerungen, Simulationsaufgaben noch schneller und noch effektiver zu lösen. Diese Seite gibt einen ersten Überblick, detaillierte Informationen für die Praxis erhalten Kunden und Interessierte an den ANSYS 12.0 Veranstaltungen von CADFEM und ANSYS Germany.

Workbench 2: Neue Architektur (Projektmanager) zur Koordination der Berechnungsaufgaben

  • Schematische Projektübersicht mit Funktionsblöcken zur Verknüpfung und Visualisierung aller Applikationen
  • Integrierte Toolbox zum direkten Zugriff auf Standardberechnungen, Parametermanagement und Optimierung
  • Einheitliches Datenmanagement mit Archiv und Restore Funktion
  • Überarbeiteter Engineering Data Manager mit Funkionen zur Dokumentation
  • Engineering Knowledge Management (EKM) Schnittstellt zur einfachen Verwaltung von Simulationsdaten am Desktop

Weitere Informationen

12.0_ANSYS_Workbench_Platform.pdf

721 K

Workbench Pre- und Postprocessing

  • Erweiterte Funktionen zum Reparieren und Vernetzen schwieriger Geometrien
  • Umfangreiche Kontrollmöglichkeiten zur Steuerung der Netzgestaltung in Abhängigkeit von geometrischen Modelleigenschaften
  • Integration von Zeit- und ortsabhängigen Lasten und Randbedingungen
  • Vereinfachte Verbindungsmodellierung für Balken-, Schalen- und Solidmodelle mittels Jointverbindungen
  • Erweiterung des Postprocessings um Pfadausgaben, Elementlösung und den direkten Zugriff auf Informationen der Ergebnisdatei

Weitere Informationen

12.0_Geometry_Integration_and_Modeling_Solutions.pdf

510 K

12.0_Meshing_Solutions.pdf

803 K

High Performance Computing (HPC) und RSM

  • Markant verbessertes Load Balancing zur optimalen Auslastung
  • Unterstützung aktueller Chipsätze von Intel (Nehalem) und AMD (Shanghai)
  • Erweiterte Parallelisierung auch für Feldberechnungen (DMP)
  • Verbessertes Datenhandling des Remote Solver Managers
  • Unterstützung von Auswertungen auch während laufender Berechnungen

 

 

Strukturmechanik

  • Integration eines expliziten Gleichungslösers (ANSYS Explicit STR) für hochgradig nichtlineare Systeme
  • Unterstützung von Response Spectrum Analysen in Workbench
  • Modellierung von Gasket-Elementen in Workbench
  • Neuartige 2D/3D Kontaktmodellierung für Dichtheitsberechnungen (Fluid Pressure Penetration)
  • Overconstraint Check für Kontaktmodellierung
  • Unterstützung beliebiger Starrkörper für die Kontaktberechnung
  • Neue Tetraederelemente für die robuste Berechnung komplexer voluminöser Bauteile mit inkompressiblen Materialien
  • Neues robustes quadratisches Schalenelement
  • Ergänzung der Materialmodelle (Chaboche ratenabhängig, Anands Visco, Bergstroem-Boyce, Mullins Effekte für Elastomere)
  • Viele hilfreiche Erweiterungen für die Definition von Kontakt, Gelenken und Randbedingungen

Weitere Informationen

12.0_Design_for_Six_Sigma_Solution.pdf

275 K

12.0_Stuctural_Mechanics_Solutions.pdf

526 K

Multiphysics

  • Unterstützung von Potentialaufgaben in Workbench
  • Integration von elektrisch-thermischen Kopplungen
  • Lastschrittunterstützung und erweiterte Stromquellenmodellierung für Magnetostatik
  • Bereitstellung eines neuen Kantenelementes mit echtem Volt Freiheitsgrad zur Lösung dynamischer Feldaufgaben
  • Neues Sliding Mesh Interface zur Unterstützung der Berechnung bewegter Strukturen

Weitere Informationen

12.0_ANSYS_CFX_Solutions.pdf

538 K

12.0_ANSYS_Fluent.pdf

537 K

12.0_Electromagnetic_Field_Simulation.pdf

472 K

12.0_Fluid_Analysis_Solutions.pdf

664 K

12.0_Multiphysics_Solutions.pdf

492 K

4.1_Fluent_for_CATIA_V5.pdf

568 K

Wissenswertes

Workbench 2 Architektur

Sowohl das Parameter Management, das Engineering Data Management als auch die Projektverwaltung wurden in Workbench 12 in die künftige Architektur (Workbench 2) überführt. Die neue Projektseite mit Ihrem Scematic Teil erleichtert die visuelle Verknüpfung und Kontrolle aller Berechnungsmodelle (auch für Feldkopplungen) durch einfache Funktionsblöcke.

Daraus resultierend können Modelle und Analysen nur auf der Projektseite dupliziert werden damit die Verknüpfungen erhalten bleiben. Die Einbindung von Modellen aus ANSYS Classic und der Export zu ANSYS und anderen Solver ist direkt unterstützt.

Alle Standardfunktionen sind wie gewohnt mittels rechter Maustaste auch im Scematic Teil verfügbar. Statusflags aller Funktionsblöcke erlauben die Kontrolle des Update-Status. Eine neu integrierte Toolbox erlaubt den schnellen Zugriff auf Standardberechnungen. Diese ist bei Bedarf auch kundenspezifisch anpassbar.

Erste Scripting Funktionen sind in der Architektur mittels Python ebenfalls verfügbar. Diese ermöglichen so die Ableitung eigener Verknüpfungen.

Erweitert wurde die bisherige Projektverwaltung um eine Archive und Restore Funktion zum besseren Datenmanagement.

Werden Parameter definiert, so sind die entsprechenden Verknüpfungen auf der Projektseite gut erkennbar. Darauf aufbauend sind von hier auch Parameterstudien und Optimierungsläufe konfigurier- und startbar.

Migration von Daten

Zur Vereinheitlichung der Datenstruktur in der Workbench 2 Architektur, die nicht nur strukturmechanische Berechnungen umfasst, ergeben sich einige Änderungen der Modelldaten. Die bisher meist verwendeten Dateien der Simulation (DSDB) und Projektseite (WBDB) werden in Version 12 durch neue ersetzt.

Die Migration bestehender Modelle (z.b. aus Version 11) aber ist durch Verwendung der Import Funktion der Projektverwaltung möglich. Zum Exportieren von mechanischen Simulationsmodellen wird anstelle der DSDB nunmehr eine MECHDAT Datei verwendet.

Hinweise zu Funktionen innerhalb der Simulation

Die bisher nur im Lizenzmodel für Multi-Body-Dynamics verfügbaren Möglichkeiten der Abbildung von Gelenken und Verbindungen in Workbench sind nunmehr auch für Lizenzen auf ANSYS/Struktural frei anwendbar.

Eine neu implementierte Möglichkeit der elektrisch-thermischen Analyse unter Verwendung der Multiphysics Elemente (22x) ist ab einer ANSYS/Mechanical Lizenz verfügbar.

EKM (Engineering Knowledge Management)

Neu hinzugekommen ist ein Tool zur Verwaltung von Simulationsdaten im Single User Betrieb (EKM Desktop Version) und Multi User Betrieb(EKM Server Version). Es ermöglicht eine automatische Verschlagwortung der Simulationsdaten aus aktuellen und auch älteren ANSYS Simulationen. Hierbei werden unter anderem auch ANSYS Classic Modelle unterstützt. Die Integrierten Such- und Berichtsfunktionen ermöglichen den schnellen und direkten Zugriff auf die abgelegten Daten.

Mit der Verfügbarkeit der ANSYS Version 12 hat jeder Kunde die Möglichkeit die Desktop Version des EKM kostenfrei für 6 Monate (ab dem 1. Aufruf) zu testen.

Zur weiteren Nutzung der Datenverwaltung muss nach Ablauf der Testphase eine Lizenz eingespielt werden.

Installation

Allgemeine Hinweise

Die ab sofort zum Download  (http://www.ansys.com/customerportal/index.htm) angebotenen Produkte beinhalten auf den verfügbaren Plattformen sowohl WORKBENCH als auch ANSYS (Classic). Ein separater Download der ANSYS (Classic) Version ist damit nicht notwendig. Auch die Installation erfolgt für beide Produkte in einem gemeinsamen SETUP.

Die von ANSYS zum Download verfügbaren ANSYS 12.0 Produkte sind ergänzend zu den bisherigen Versionen installierbar, sodass ein Parallelbetrieb zu alten Versionen weiterhin möglich ist. Zum Betrieb muss dann der Lizenzmanager der Version 12 installiert und verwendet werden.

Kunden die bereits eine Preview-Version von ANSYS 12.0 installiert haben, sollten diese vor der Installation der ausgelieferten Version deinstallieren.

Die Installation von ANSYS und auch des Lizenzmanagers muss durch dem eingeloggten Nutzer  'Administrator' erfolgen.

HPC

Zur besseren Ausnutzung aktueller Mehrprozessorsysteme empfehlen wir die Installation der mit ANSYS ausgelieferten MPI Versionen zum Parallelbetrieb (auch auf Shared Memory Systemen).

Für die Windows Systeme ist in Version 12 eine freie HP-MPI Version für ANSYS verfügbar.

Die in einem kurzen README Dokument beschriebene, zumeist einfache MPI Konfiguration muss als Administrator erfolgen. (Das entsprechende Dokument befindet sich nach der Installation von ANSYS im Unterordner MPI.)

CAD-Support

Mit Auslieferung der Version 12.0 werden folgende CAD-Schnittstellen unterstützt:

A - ANSYS
W - Workbench
I - ICEM
[1] - Requires CATIA V5 (R18 SP4), VISTA 32-bit is not supported
[2] - Windows Server 2003 64-bit is not supported

Produkt Windows 64-bit Windows 32-bit
CATIA 4.x A,W,I
CATIA V5 R19 A[2],W,I A,W,I
CADNexus/CAPRI CAE Gateway for CATIA V5[1] W W
Parasolid 19.1 A,W,I A,W,I
Pro/ENGINEER Wildfire 3, 4 A[2],W,I A,W,I
ACIS 19 A,W,I A,W,I
NX 5.0 W,I W,I
NX 6.0 A,W,I A,W,I
SolidWorks 2008, 2009 W W
Solid Edge v19 W W
Solid Edge v20 W W
Autodesk Mechanical Desktop 2008, 2009 W W
Autodesk Inventor 2008 W
Autodesk Inventor 2009 W W
IGES 4.0, 5.2, 5.3 W,I W,I
STEP AP203, AP214 W,I W,I
OneSpace Modeling 2007 W W
CoCreate Modeling 2008 W W
DWG I I
GEMS I I
IDI MS8/9 I I
LS-DYNA A A

Lizenzierung

Allgemeine Hinweise

Bitte beachten Sie dass zum fehlerfreien Betrieb der Software auch das Update des Lizenzservers erfolgen muss.
ANSYS bietet im Download auch die Möglichkeit, ausschließlich das Lizensierungs-Setup für verschiedene Plattformen zu beziehen.

Generell können nach dem erfolgten Update sowohl Produkte der ANSYS Version 12.0, als auch Version 11.0 mit dem gemeinsamen, aktuellen Lizenzkey betrieben werden.

http://www1.ansys.com/customer

Weitere Informationen

12.0_ANSYS_Capabilities_Chart.pdf

109 K

Wichtige Neuerungen

  • Mit der Umstellungen der Projektverwaltung hat der Anwender die Möglichkeit mehrere Applikationen gleichzeitig aus einer Umgebung zu starten. Die dazu notwendigen Lizenzen können entweder für jede Applikation getrennt (sofern verfügbar) gezogen werden, oder aber von einer Applikation zur Anderen übergeben werden. Die entsprechende Konfiguration kann innerhalb der Projektverwaltung im Bereich Optionen (Tools > User license Preferences) erfolgen.
  • Erfordert eine Aufgabenstellung ein Feature, für das eine höhere Lizenz erforderlich ist, schaltet der ANSYSLI-Server automatisch um, wenn die erforderliche Lizenz verfügbar ist.

Zum Betrieb wird dabei ein neuer Interconnect Kommunikationsdienst (ANSYSLI-Server) verwendet, der standardmäßig auf PORT 2325 konfiguriert ist. Auch dieser Port muss an der FIREWALL freigeschaltet werden.

Eine direkte Kommunikation des Clients mit dem FlexLM bzw. ansyslmd ist nicht unterstützt.

Akademische Lizenzen

In der Projektverwaltung wird zwischen kommerziellen (default) und akademischen Lizenzen unterschieden. Anwender akademischer Lizenzen müssen gegebenenfalls umschalten. (Tools > User license Preferences)

Wichtiger Hinweis

Falls Sie bereits einen Versuch zur Einrichtung der Lizensierung unternommen haben, löschen Sie bitte im Verzeichnis %APPDATA%\ANSYS alle ANSYS 12 - bezogenen Verzeichnisse und bereinigen Sie die temporären Dateien (%TEMP% - Verzeichnis).

Mögliche Fehlermeldungen

"Number of users already reached"

Überprüfen Sie bitte, ob andere Nutzer die Lizenzen ausgecheckt haben (Start > Programme > ANSYS 12.0 > ANSYS Client Licensing > CLIENT Admin Utility; dann unter "View Status / Diagnostic Options" "Display the license status" ausführen)

Wenn nicht, kann diese Meldung auftreten, wenn

  • C:\Programme\ANSYS Inc\Shared Files\Licensing\win32\ansysli_client.exe

nicht auf dem aktuellen Stand ist. (Erforderliches Erstelldatum: 07. Mai 2009)

 

"Feature has expired" (die Version 11.0 aber läuft problemlos)

Für den Betrieb der aktuellen Version 12.0 müssen die Increment-Zeilen in der Lizenzdatei ein entsprechendes Datum aufweisen.

Bitte prüfen Sie Ihr aktuell verwendetes Lizenzfile "license.dat" (auf dem Lizenzserver)

  • a) Im Falle einer Kauflizenz ist das Datum direkt nach dem FEATURE relevant:
    INCREMENT ane3fldp ansyslmd 2008.1012
    In diesem Beispiel können alle ANSYS-Executables, die vor dem 12.10.2008 erstellt wurden,  mit dieser Lizenzdatei (Key) betrieben werden - Neuere jedoch nicht!
  • b) Im Falle einer Mietlizenz ist das Ablaufdatum maßgebend:
    INCREMENT ane3fldp ansyslmd 9999.9999 05-jan-2009
    In diesem Beispiel ist die Miete bereits am  05.01.2009 ausgelaufen.

Eine solche, gültige Lizenzdatei (Key) wurde dem ANSYS SUPPORT COORDINATOR (ASC) im Rahmen der Verlängerung der Wartung zugesandt.

Falls Ihr ASC diese aktuelle Lizenzdatei (Key) nicht in seiner Mail Korrespondenz findet, wenden Sie sich bitte direkt an  lizenz@cadfem.de.
Die Bearbeitung wird beschleunigt, wenn Sie die alte Lizenzdatei (Key) oder Ihre gültige Vertragsnummer der Mail beilegen.

Bitte starten Sie den FlexLM nach einem Update der Lizenzdatei neu, damit diese gültigen Features verfügbar sind.

 

"Cannot connect to License Server System"  oder "No such feature exists."

Sofern der Lizenzserver aktualisiert und gestartet wurde, liegt ein Kommunikationsproblem zwischen Client und Server vor.

Im Default erfolgt die Kommunikation zum Lizenzmanager ab Version 12 über einen neue Interconnect Dienst der auf PORT 2325 voreingestellt ist.

Da die TCP Abwicklung über Ports erfolgt, dürfen diese von der FIREWALL nicht blockiert werden. Bitte beachten Sie, dass Windows XP mit dem Erscheinen von SP2 auch über eine integrierte FIREWALL verfügt.

Sollte es nicht an der FIREWALL liegen, lesen Sie bitte im TAB "ANSYS LI - Server" weiter.

ANSYS LI-Server

ANSYS 12 Lizensierung - Beispielkonfigurationen

Vorbemerkungen

  • Alle Konfigurationen wurden mit deaktivierter Desktop-Firewall getestet.
  • Bei allen Konfigurationen, bei denen zwei Lizenzserver eingesetzt wurden, war ein Lizenzserver der eCADFEM-Server (portal.ecadfem.com)
  • Für alle Konfigurationen wird die ANSYSLMD.INI gezeigt, nicht der Weg zur Erstellung mit Hilfe der graphischen Oberfläche
  • In den folgenden Beispielen ist der Lizenzserver außerhalb des Netzwerks portal.ecadfem.com, der Lizenzserver im Netzwerk heisst licserv-local
  • ANSYSLI-1 steht für die Option "Run ANSYS Licensing Interconnect with FLEXlm" im Lizenzmanager-Setup. Dies ist die Standardeinstellung
  • ANSYSLI-2 steht für die Option "Run ANSYS Licensing Interconnect without FLEXlm"
  • ANSYSLI-3 steht für die Option "Run ANSYS Licensing Interconnect and FLEXlm independently"
  • CLIENT ist der Name des Computers, auf dem ANSYS/WORKBENCH betrieben wird.
  • In den Beispielen ist die Konfiguration des Lizenzservers nur beim ersten Erscheinen der Konfigurationsoption genannt.

Beispiel 1: Lizenzserver und Client auf demselben Computer

Beispiel 2: Client verbunden mit einem Server (ANSYSLI1)

  • Diese Konfiguration unterstützt kein IP-basiertes Options-File (ANSYSLMD.OPT) oder die Umgebungsvariable LM_PROJECT, um die Lizenzvergabe zu kontrollieren, da FLEXlm nur teilweise Informationen vom ANSYSLI-Server erhält. Steuerungen aufgrund Benutzer- oder Rechnernamen funktionieren aber.

Beispiel 3: Client verbunden mit einem Server (ANSYSLI3)

  • Erfahrungsgemäß ist das Cachen der Lizenzdatei erforderlich, damit die ANSYSLI-Option 3 am Lizenzserver funktioniert.

Beispiel 4: Client verbunden mit zwei Lizenzservern

  • Wenn Sie einen Client mit mehr als einem Lizenzserver verbinden wollen, ist es erforderlich, alle Lizenzserver mit beiden Zeilen (ANSYSLI_SERVERS und SERVER) anzugeben, aber nur der erste ANSYSLI-Server wird verwendet, um die Lizenzen zu verwalten. Auf dem zweiten Lizenzserver kann ein IP-basiertes Options-File oder die LM_PROJECT Variable verwendet werden, um die Lizenzvergabe zu kontrollieren.

Beispiel 5: Client ist Lizenzserver (ANSYSLI1) und verbunden mit weiterem Server

  • Dieses Beispiel kann verwendet werden, um die Lizenzvergabe IP- oder LM_PROJECT - basiert auf dem zweiten Server zu steuern. Die Reihenfolge der Zeilen in der ANSYSLMD.INI ist wichtig, wenn der zweite Lizenzserver nicht mit dem ersten kommunizieren kann, z.B. weil der zweite Lizenzserver sich außerhalb des Netzwerks befindet und sich so nicht mit dem Port des FLEXlm auf dem ersten Server verbinden kann.

Beispiel 6: Client ist Lizenzserver (ANSYSLI3) und verbunden mit weiterem Server

  • Entspricht Beispiel 5, aber licserv-local ist mit ANSYSLI3 konfiguriert

Beispiel 7: Client ist lokaler ANSYSLI-Server, verbunden mit Lizenzserver

  • Diese Konfiguration kann verwendet werden, wenn IP-basierte oder LM_PROJECT- basierte Options-Files verwendet werden sollen, um die Lizenzvergabe zu steuern. Es müssen beide ANSYSLI_SERVERS in der ANSYSLMD.INI eingetragen werden, der lokale ANSYSLI-Server muss der erstgenannte sein.

Beispiel 8: Client verbunden mit ANSYSLI-Server

  • Diese Konfiguration kann als Proxy verwendet werden, wenn der Client nicht direkt mit dem Lizenzserver kommunizieren kann. Diese Konfiguration funktioniert nicht mit ANSYS-Versionen vor Version 12.
  • Am Client müssen beide ANSYSLI-Server angegeben werden. Am Lizenzserver kann IP- oder LM_PROJECT - basiert die Lizenzvergabe im Options-File gesteuert werden.

Troubleshooting

  • Sollte es zu Problemen kommen, wenden Sie sich bitte an unseren Support:
    E-Mail: support@cadfem.de
    Tel: 08092-7005-55
  • Wir benötigen die folgenden Informationen:
    - Ausgabe von C:\Programme\ANSYS Inc\v120\instutil\AnsysInstallationDiagnostics.exe
    - den gezippten Inhalt des Ordners %temp%\.ansys (siehe TEMP-Umgebungsvariable)
    - wenn verfügbar: license.log und ansysli_server.log aus dem Licensing-Verzeichnis am Lizenzserver

eCADFEM

eCADFEM

Folgende Anpassungen sind für eCADFEM Zugänge durchzuführen, um sowohl ANSYS Version 12 als auch ältere Versionen betreiben zu können:

1. Kunden mit Freischaltung anhand der Userkennung

ANSYS12 sollte unmittelbar nutzbar sein, sofern die Ports 1056 und 2325 (TCP) ausgehend zum eCADFEM-Server freigeschaltet sind.

In der ansyslmd.ini des Clients sind dazu zwei Einträge erforderlich:

  • ANSYSLI_SERVERS=2325@portal.ecadfem.com
  • SERVER=1056@portal.ecadfem.com

2. Kunden mit Freischaltung anhand der IP-Adresse

Zum Betrieb ist die Installation des "ANSYS, Inc. License Manager" auf dem localen CLIENT unbedingt notwendig.

Vorgehensweise:

  1. Aufruf von SetupLM.exe auf dem Client
  2. Die Defaulteinstellungen übernehmen, bis nach dem Typ des Lizenzservers gefragt wird
  3. Die Einstellung "Run the ANSYS Licensing Interconnect without FLEXlm" auswählen
  4. Danach weiter mit den Defaults (immer "Continue auswählen") bis zu Ende installieren.

Es wird eine Datei ansyslmd.ini im Verzeichnis "%PROGRAMFILES%\ansys inc\shared files\licensing" angelegt die folgenden Inhalt enthalten sollte:

  • ANSYSLI_NOFLEX=1
  • ANSYSLI_SERVERS=2325@licserv-local
  • SERVER=1056@portal.ecadfem.com
  • ANSYSLI_SERVERS=2325@portal.ecadfem.com

Dabei wird licserv-local durch den Namen vom lokal verwendeten Lizenzserver ersetzt.

Bitte prüfen Sie den Inhalt und passen Sie diesen entsprechend an!
Nach der Anpassung muss der Dienst neu gestartet werden (Bitte ggf. die Windows Systemtools verwenden).

Diese Vorgehensweise hat den Vorteil, dass keine zusätzlichen ausgehenden Ports an Firewall oder Proxy geöffnet werden müssen.

3. Kunden, die einen eigenen Lizenzserver betreiben, der bereits auf V12 umgestellt wurde

Hier sollte bereits eine ansyslmd.ini vorhanden sein, die zumindest zwei Zeilen beinhaltet:

  • ANSYSLI_SERVERS=2325@licserv-local
  • SERVER=1055@licserv-local

Dabei wird licserv-local durch den Namen vom lokal verwendeten Lizenzserver ersetzt.

In diesem Fall genügt es, einen Eintrag für den eCADFEM Server hinzuzufügen:

  • SERVER=1056@portal.ecadfem.com
  • ANSYSLI_SERVERS=2325@portal.ecadfem.com

Mit diesem Eintrag wird die Anfrage für eine eCADFEM Lizenz über den lokalen Lizenzserver an das eCADFEM Portal geschickt.
Voraussetzung für einen erfolgreichen Betrieb ist, dass der lokale Lizenzserver mit dem Port 1056 des eCADFEM-Lizenzservers kommunizieren darf. Zusätzlich muss der Lizenzserver für den eCADFEM-Lizenzserver freigeschalten werden, sofern dieser über eine öffentliche IP-Adresse verfügt.

Kontakt

Wünschen Sie eine direkte Unterstützung beim Umstieg auf ANSYS Version 12, so wenden Sie sich bitte an unsere CAE-HOTLINE:

Gern auch beraten wir Sie im Rahmen der CAE-Hotline zu technischen Fragen der neuen Version, den  neuen Produkten und deren Einführung in Ihrem Hause.

Falls gewünscht begleiten wir die Installation oder das Setup (z.b. MPI) live am Telefon und mittels WEBEX.

Für eine schnelle Bearbeitung von Lizenzierungsanfragen bitten wir, bereits im ersten Kontakt per Mail folgende Informationen bereitzustellen:

  • Aktuell verwendete Lizenzdatei am Server (license.dat)
  • Log-Datei am Server (.\ANSYS_Inc\Shared_Files\Licensing\license.log)
  • Diagnose-Datei licdebug~.out (TEMP Verzeichnis) beinhaltet weitere Debug Informationen beim Start von ANSYS nach dem Setzen der Umgebungsvariablen ANS_FLEXLM_DEBUG auf 2.

Die Umgebungsvariablen TEMP und ANS_FLEXLM_DEBUG finden/setzen Sie unter Windows in der Systemsteuerung: System--->Erweitert--->Umgebungsvariablen und unter Unix/Linux  mit setenv oder auch set (shell-abhängig)