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Komatsu Hanomag simuliert Bauarbeiten

Hanomag wurde 1835 in Hannover gegründet. 1989 übernahm der weltweit zweitgrößte Baumaschinenhersteller Komatsu Anteile der Aktiengesellschaft. Seit 2002 ist die Komatsu Hanomag GmbH eine 100 %ige Tochter des international erfolgreich agierenden Unternehmens. Auf 200.000 m² Werksgelände werden in Hannover Radlader von 54 bis 353 PS und seit 2005 auch Mobilbagger von 14 bis 22 Tonnen produziert. Jährlich verlassen rund 1.700 Maschinen das Werk. In der Produktentwicklung spielen FEM-Berechnungen eine zunehmend wichtige Rolle – zum Beispiel um die Belastungen der Maschinen auf der Baustelle zu simulieren.

Komatsu Hanomag und CADFEM

Berechnungsaufgaben werden immer komplexer und damit steigen auch die Anforderungen an die Software. Darum haben sich die Baumaschineningenieure in Hannover an die Simulationsspezialisten von CADFEM gewandt. „CADFEM konnte uns die Anwendung von ANSYS Workbench schnell und nachvollziehbar anhand von unseren eigenen Aufgabenstellungen demonstrieren“, erläutert Jörg Hermanns, Leiter des Europäischen Entwicklungszentrums EUTC bei Komatsu Hanomag. Für mehr Zuverlässigkeit und Sicherheit auf der Baustelle setzt Komatsu Hanomag bei der Entwicklung seiner Radlader und Mobilbagger nun auf Simulationstechnologie von ANSYS und wird dabei von CADFEM unterstützt.

Besonders überzeugt haben Komatsu Hanomag der modulare Aufbau von ANSYS, die Unterstützung einer klar strukturierten Vorgehensweise sowie die vielfältigen, einfach durchführbaren Anpassungsmöglichkeiten am Berechnungsmodell hinsichtlich der eigenen Aufgaben: „Der Hauptnutzen liegt klar auf der Hand, denn bereits in der frühen Designphase untersuchen wir verschiedene Konzepte auf ihre Vor- und Nachteile hin und reduzieren damit den Aufwand für die Erprobung sowohl zeitlich als auch finanziell.“ Ein weiterer Vorteil, den die Ingenieure von Komatsu Hanomag zu schätzen gelernt haben, ist die Möglichkeit, überlagerte Bauteilbeanspruchungen zu untersuchen. Mittlerweile wird die CAE-Software durchgehend für alle Bauteile eingesetzt, die die Konstrukteure im EUTC entwerfen.

„Als nächstes wollen wir das Qualitätsmanagement der Berechnungen verbessern“, betont Berechnungsingenieur Alexander Spies. „Zurzeit definieren wir mit CADFEM eine Vorgehensweise, damit ihre erfahrenen Berechnungsingenieure meine Arbeitsmethoden und -ergebnisse überprüfen und mir gegebenenfalls gezielte Hilfestellung bieten. Da ich mit dem Support von CADFEM sehr zufrieden bin und besonders die kurzen Reaktionszeiten sowie die umfassenden Antworten auf meine Fragen schätze, bin ich auch bezüglich der Unterstützung beim Qualitätsmanagement äußerst zuversichtlich.“

Die steigende Anzahl von Berechnungsjobs, teilweise FEM-Netze mit mehreren Millionen Netzknoten, verlangte außerdem nach einer deutlich schnelleren Bearbeitung. Zu diesem Zweck wurde eine HP Z820 mit 16 Rechenkernen und einer Tesla-GPU von Nvidia angeschafft. Dieses Gespann schafft es, die Jobs in 7- bis 13-facher Geschwindigkeit zu berechnen, als die bisher eingesetzte Konstruktions-Workstation.

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